Vatertag in Gambia
- Dorle Rodríguez
- 16. Juni 2024
- 2 Min. Lesezeit
Heute feiern wir in Gambia Father´s Day, Vatertag (ich hab gesehen, dass dieser heute auch in Kuba begangen wird). Diesmal organisierten die Männer den Gottesdienst und stachen besonders mit ihrem Männerchor heraus. In einem Lied hieß es im Refrain: “I can relate”, ich identifiziere mich. Die Predigt ging dann auch in diese Richtung, über den 2. Brief an Timotheus 2, 2 (NGÜ): „Gib die Botschaft, die du von mir gehört hast und deren Wahrheit dir von vielen Zeugen bestätigt wurde, an vertrauenswürdige und zuverlässige Menschen weiter, die ebenfalls fähig sind, andere zu lehren.“ Gott sucht treue, Männer, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen!
Auch wenn der Vatertag im ganzen Land gefeiert wurde, wird dem Opfer-Fest doch weitaus mehr Bedeutung zugemessen (mehr Info in unserm Blog vor 2 Tagen). Gestern sahen wir wie Frauen ihre Häuser (die mit Kacheln verkleidet sind) von außen waschen und die große Kleider-Wäsche wird dann zum Trocknen auf die warmen Mauern ausgebreitet, damit alles fertig ist für das große Fest. Auch in der Gemeinde wurde, wie jeden Samstag, geputzt. Diesmal durfte ich ein wenig helfen und wir “posierten” für ein Foto. Diese Tage vor Tobaski kann man wohl am ehesten mit den Tagen vor Weihnachten vergleichen. Viel Geschäftigkeit und Vorbereitung. Heute fliegen über unserem Köpfen, in der Luft mehr Geier als sonst, wohl wissend, dass sie später etwas abbekommen vom Festmahl, wenn unzählige Schafböcke geschlachtet werden. Später werden die Kinder von Haus zu Haus ziehen und nach Süßigkeiten oder Geld fragen, davon kaufen sie sich dann ein Eis.
Ca. 20 Männer der Gemeinde trafen sich nach dem Gottesdienst in einem privaten Haus, um gemeinsam zu essen, Gemeinschaft zu haben und sie sprachen über die Rolle des Vaters in der Familie, dazu wurde dann Pedro gefragt, um Stellung zu nehmen.










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