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Only The Blood

  • Autorenbild: Dorle Rodríguez
    Dorle Rodríguez
  • 6. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Tag 82 – Oster-Montag, 6. April

Das Internet erklärt uns: „Ostermontag ist in Gambia ein Feiertag und markiert das Ende des Osterwochenendes; sowohl der Karfreitag als auch der Ostermontag sind Feiertage. Behörden, Schulen und viele Geschäfte bleiben geschlossen, damit die Christen und ihre Gemeinden diese Feiertage begehen können.“

Stimmt, hier in diesem muslimischen Land haben die Schulen Ferien, und wir haben gesehen, dass einige Geschäfte geschlossen sind, obwohl die meisten geöffnet haben. Vor allem, weil man sich in dieser Zeit des „Krieges“, in der auch die Preise an den Tankstellen erhöht wurden (letzte Woche haben wir festgestellt, dass sie um 10 % gestiegen sind), keinen Luxus wie Ferien leisten kann, sondern für das tägliche Brot arbeiten muss.



Karfreitag und Ostersonntag feiern wir in der kleinen Gemeinde von Sanchaba. Karfreitag erinnert mich an ein Graffiti, das wir an mehreren Wänden in unserem Viertel gesehen haben. „OTB – ONLY THE BLOOD“, nur das Blut. Bis jetzt konnte uns niemand erklären, was diese Worte bedeuten, aber mich erinnert es an den Karfreitag vor 2000 Jahren. Freiwillig gab Jesus sein Blut, um uns die Freiheit zu erwirken, unseren Eintritt ins Ewige Leben. Die Bibel erklärt uns: „Das Gesetz sagt, dass fast alles mit Blut gereinigt werden muss, denn wenn kein Blut vergossen wird, werden die Sünden nicht vergeben.“ Während, seit Moses’ Zeiten, das Gesetz das Opfer eines makellosen Tieres verlangte, um die Sünden der Menschen zu bedecken, kam Christus, das Lamm Gottes, um uns Leben in Fülle zu schenken. „Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir freigesprochen sind und vor ihm bestehen können.“ (2. Korinther 5,21).

Heute ist in Gambia ein Feiertag, und es ist Brauch (vor allem unter Katholiken und Methodisten), während der Ostertage Naan Mburu zuzubereiten:

Es ist ein süßer Nachtisch aus Reismehl, Kondensmilch, Baobab-Zutaten, Vanille usw., den man zu Freunden und Verwandten bringt.



Es ist in diesen Tagen sehr heiß, und auch nachts schlafen wir mit eingeschaltetem Ventilator. Gott sei Dank war das Wetter bisher recht angenehm.

Da die Kinder Ferien haben und Vida auf zwei Geschwister aufpasst, haben wir mit ihnen einen Ausflug in den Reptilienpark gemacht.



Ehrlich gesagt, war ich nicht sehr erpicht darauf, dorthin zu fahren, aber der „guide“ strahlte Ruhe aus, und so konnten wir uns sogar giftigen Schlangen nähern und sie anfassen; auch der etwa vier Meter langen Python.




Wie man erkennen kann, hatte das Chamäleon keine Angst vor mir, war auch nicht gestresst, denn es änderte seine Farbe nicht, währen es auf meinem Arm sass.



Nach diesem Erlebnis gingen wir einen Shawarma essen (hier wird er nicht nur mit Pitabrot, Hähnchen oder Rindfleisch und Soße zubereitet, sondern auch mit Pommes frites) und zum Nachtisch ein Eis in der Eisdiele ICE LAND. Ich glaube, wir Erwachsenen genossen es dies Mal mehr als die Kinder.

 
 
 

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