Spanischunterricht
- Dorle Rodríguez
- 25. Juni 2024
- 2 Min. Lesezeit
Gestern begann unser Spanischunterricht in der High School (Sekundarstufe). Die Schüler sind zwischen 12 – 17 Jahre alt. In meiner ersten Unterrichtsstunde waren nur 2 Schülerin anwesend, in der darauffolgenden Klasse waren es 7 Schüler und ein Lehrer, der mitlernen möchte. Uns verbleiben nur 4 Wochen Unterricht bis zu den Sommerferien. In jeder Woche geben wir 4 verschiedenen Gruppen, an verschiedenen Tagen „spanish lessons“. Es ist nicht viel, aber etwas sollte haften bleiben. In meiner 2. Unterrichtseinheit gestern, legten sich 2 Jungs von Anfang an auf ihre Tische gebeugt zu einem Schläfchen hin. Ich näherte mich und meinte: „Jungs, wenn ihr schlafen wollt, ist das eure Sache. Mich bezahlt die Schule nicht für diesen Unterricht. Aber ich möchte euch raten, aufzupassen und mitzumachen, denn Sprachkenntnis kann in der Zukunft eine Einnahmequelle für euch sein.“ Daraufhin haben sie sich ein wenig angestrengt und sogar in ihr Heft geschrieben, aber leider nicht mit viel Enthusiasmus. Da sind die meisten Mädchen doch anders. Sie sind konzentriert bei der Sache und folgen dem Unterricht. Manche Schüler scheinen total scheu zu sein. Wenn man sie fragt, antworten sie sooooooo leise. Pedro musste sich heute auch einigen Tischen nähern, um die Antwort zu verstehen. Lehrersein ist nicht einfach! An dieser Stelle wollen wir den Lehrern einen dicken Applaus zukommen lassen für ihre großartige Arbeit.
Ihr erinnert euch an den kleinen Assan (8)? Gestern ist endlich Medizin aus Deutschland für ihn angekommen, um seine Schmerzen zu lindern. Man zeigte uns ein Foto, wo wir seine funkelnden Augen sehen konnten, und er schenkt seinen Spendern ein Lächeln. Leider informierte uns unsere Kontaktperson aus dem Krankenhaus, dass sich nur wenige Stunden später die Situation drastisch verschlechtert hat. Der Junge ist nicht mehr “stabil”, sondern “kämpft”. Atmen und sprechen fällt ihm schwer. Betet mit uns, dass Gott ein Wunder tut, wenn es Sein Wille ist! Christus hat unsere Krankheit getragen! Mit dem Hauptmann aus Matthäus 8 möchte ich beten: "Sag nur ein einziges Wort, dann wird mein Diener gesund“.








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