Noah und Daniel, Strohballen und ein Mercedes
- Dorle Rodríguez
- 4. Juni 2024
- 1 Min. Lesezeit
Die Lehrerin kam heute nicht und so wurde ich wieder gefragt, ob ich 2 Klassen im Reliunterricht unterrichten könnte. Diesmal kam Pedro zur Verstärkung mit! Die erste Gruppe war von “primary 5” (9-10 Jahre), denen ich die Geschichte von Noah erzählte. Es war ja diesmal eine andere Gruppe. Direkt im Anschluss, kam die Älteren aus “grade 6” (11-12 Jahre). Mit ihnen haben wir die Geschichte von Daniel aus der Löwengrube gelesen und da sie sie schon kannten, sind wir noch zu dem Buch der Apostelgeschichte gegangen, um im 5. Kapitel eine ähnliche Situation zu beobachten. 6 Jahrhunderte nach Daniel wurden die Gläubigen ebenso aus Neid „verfolgt“. Wir haben den Vers 29 herausgehoben: “Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“
Am Nachmittag besuchten wir zum ersten Mal das Grundstück von “Jugend für Christus” und dort zeigte man uns eine interessante Arbeit: In einer Lagerhalle wird Stroh zu Elementen zusammengebunden. Später werden diese Elemente nach Deutschland geschickt und dort als umweltfreundliche Isolierung beim Bau von Dächern eingesetzt. Wir haben auch ein Mietauto abgeholt. Der einzige Wagen, der zur Verfügung stand, war ein Mercedes (Automatik). Wir werden morgen nämlich für 5 Tage nach Basse, ins Landesinnere, fahren. “Uff, Basse, da ist es total heiß!” sagen uns alle Leute. Wir werden einen kurzen Stopp bei IMWA ( https://liebe-und-reis.de/de/imwa.html ) einlegen, um den Pastor zu besuchen, der die Bibel in die Mandinka-Sprache übersetzt hat. Er ist der Leiter dieses Zentrums für Jüngerschaft. Noch wissen wir nicht, ob wir in Basse W-Lan haben werden. Also, falls nicht, dann sind wir, so Gott will und wir leben, am Sonntagabend wieder zurück.










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