Muttertag in Spanien, aber nicht in Gambia
- Dorle Rodríguez
- 5. Mai 2024
- 1 Min. Lesezeit
Während Spanien heute die Mütter ehrt, fällt der gambische Muttertag nächsten Sonntag mit dem Deutschen zusammen. Heute fehlten viele Gottesdienstbesucher in der Glory Baptist Church, weil die Frauen auf einer Freizeit sind und erst heute Nachmittag wieder kommen. Ich (Dorle) war auch nicht in der Kirche, da ich Fieber und Schnupfen habe. Während Pedro im Gottesdienst war (die Predigt dauerte über eine Stunde), hörte ich die Botschaft von Agnes (La Palma) und versuchte mich auf die Lektüre zu konzentrieren, die ich von Pastor Donkor´s Schreibtisch ausgeliehen hab. Die Bücher sind vor über 50 Jahren geschrieben worden, aber das von Bob Buess ist bisher ziemlich gut. Pedro kochte uns nach seiner Rückkehr Reis mit Thunfischsauce und zum Nachtisch hatten wir uns einen Schokoriegel gegönnt. Das Verfallsdatum ist zwar erst im Oktober ´24, aber ihr seht, dass die Schokolade schon ziemlich gelitten hat. So ist das nun mal!
Als wir im Land ankamen, bemerkten wir, dass überall die Hauptstrassen gesäubert wurden und nur ganz wenige Schrottautos am Strassenrand zu sehen waren. Der Grund für diese Säuberungsaktion: OIC Banjul - der Gipfel der "Organisation der Islamischen Cooperation". Auf dem Poster seht ihr den gambischen Präsidenten, Adama Barrow. Ca. 50 Länder aus aller Welt haben ihre Abgeordneten geschickt, um über Politik, Finanzen und den Islam zu reden. Seit dieser Gipfel begann, hörten die Strassenarbeiten schlagartig auf. Wie schade! Wie Agnes in ihrer Predigt sagt: Lasst uns für unsere Politiker beten, auch für die in Gambia, damit sie den Schöpfer des Universums persönlich kennen lernen.









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