Medizin für die Kinderklinik in Banjul
- Dorle Rodríguez
- 29. Mai 2024
- 1 Min. Lesezeit
Endlich konnten wir heute den Großteil der Medikamente übergeben, die von Spanien gespendet worden waren. Sie wurden von der Leiterin der Kinderklinik, Frau Prof. Dr. Augusta und ihrem Ärzteteam mit großer Dankbarkeit entgegengenommen. Auf dem Weg zum Hauptgebäude, sahen wir Familienangehörige mit ihren „Betten“ am Wegesrand liegen und auf Neuigkeiten von ihren Lieben warten. Im Bereich der Reanimation musste ich unbedingt ein Foto machen, denn das englische Wort erinnerte mich an das Spanische für „Auferstehung“. Klar, im Kindersaal ist kein Foto erlaubt und so zeigen wir euch zumindest einen Teil der Eingangstür. Grad heute morgen hatte mich ein Gebetsanliegen erreicht. Für den 8-jährigen ASSAN soll gebetet werden, der auch in diesen Saal liegt, obwohl er palliativ betreut wird. Letztes Jahr musste ihm ein Bein amputiert werden wegen Krebs und nun war der Krebs in voller Wucht zurückgekommen. Menschlich gesehen kann man nur noch Schmerzen lindern. Morphium ist allerdings schwer zu bekommen im Land und die Eltern haben schon viel Geld in der Suche nach diesem Mittel ausgegeben. Einige christliche Gemeinden unterstützen diese muslimische Familie finanziell und im Gebet. Der Junge wird nun ein paar Tage nach Hause gehen können. Der Vater (der zu Hause noch 4 Kinder hat) gab uns die Erlaubnis für Assan zu beten und das taten wir. Ja, ich bitte unsern Gott, dass ER ein Wunder tut! Möchtest Du mit uns beten?
Unsere Reise nach Basse, ins Landesinnere, wurde nun auf nächste Woche verschoben.












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