top of page
  • Facebook
  • YouTube
  • Instagram
  • Pinterest

Hinter der chinesischen Brücke

  • Autorenbild: Dorle Rodríguez
    Dorle Rodríguez
  • 25. Mai 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Vor 1,5 Jahren hat die chinesische Regierung in einem Hilfsprojekt für Gambia Strassen gebaut und 2 Brücken. Diese heisst Basse Bridge", die Gambia-Brücke. Heute sind wir zum ersten Mal über diese 250 m lange Brücke auf die andere Flussseite gelaufen. Hier stehen einige kleine Häuser, die vor dem Brückenbau wohl als Markt genutzt wurden. Jetzt stehen sie verlassen da. Wir gehen weiter in ein kleines, armes Dorf mit seinen Rundhäusern, die mit Schilf gedeckt. Aber auch ein "reiches" Haus wird gerade gebaut. Wir laufen an den Häusern vorbei, begegnen einigen Drogenabhängigen, aber auch einigen Frauen mit ihren Kindern. Leider sprechen sie kein Englisch. Jemand sucht eine "Übersetzerin" und das Mädel übersetzt was wir sagen in die Fulasprache. Wir können das Evangelium erklären und ihnen klar machen, dass Gott sie ganz doll liebt (diese strahlenden Gesichter...!). Wie ich schon mal erwähnte, werden wir "Toubabs" genannt, Weisse. Und genau darum, weil wir weiss sind, hören sie uns zu und respektieren uns, auch wenn wir von Gott reden. Wären wir Schwarze, würden sie eventuell kein Interesse zeigen oder sogar Probleme machen. Aber der Gambianer liebt die "Toubabs" (weil man darauf hofft, etwas im Gegenzug zu bekommen - so wurde es uns von den Einheimischen erklärt). Ein Mann hörte uns zu - aber nur so lange, bis ein anderer Mann dazu kam, dann sagte er zu uns: "Redet weiter auf Wolof zu mir" (damit der andere nicht hören sollte, dass wir über Gott reden). Da wir kein Wolof können, zogen wir bald weiter. In einer ganz einfachen Hütte waren 3 junge Frauen mit ihren kleinen Kindern, denen alle die Nase lief. Sie riefen einen jungen Mann, der grad Feuerholz hackte, damit er uns übersetzen sollte. Ich glaube, er redete auf Mandinka. Diesen Frauen haben wir vom Gott "Ibrahims" (Abrahams) erzählt, dass Er ein Gott ist, der uns sieht (siehe 1. Mose 16:13), so wie er die Sklavin Hagar gesehen hat. Als wir später keine Traktate mehr hatten und die Lollies auch ausgingen, gingen wir zurück zum Flussufer, wo die Frauen ihre Wäsche wuschen. Diesmal wollten wir mit der "Fähre" rüberkommen. Der Boden dieser schwimmenden Metallkiste war verrostet und hatte Pfützen. Der Fährmann hat uns aber alle für 0,15€ pro Person sicher rübergebracht; ca. 15 Minuten dauerte die Fahrt. Je weiter wir uns dann vom Fluss mit seiner angenehmen Brise entfernten, umso mehr brannte die heisse Sonne wieder. Diesmal war ich allerdings mit einer Maske ausgerüstet, damit der Strassenstaub mir nicht in die Nase käme. Erneut gingen wir durch den Markt, kauften einige Getränke und fuhren in Tuktuks nach Hause. Übrigens, hatten wir schon erwähnt, dass wir hier in Basse KEINE MÜCKEN gesehen haben? Hurra! Das ist echt super! Allerdings hat mich am Filmabend eine grosse Ameise in den Fuss gebissen, aber die Schwellung ist schon etwas zurück gegangen. Gott sei Dank! Dass wir diese Zeit hier erleben dürfen, ist echt ein grosses Geschenk! Zur Essenszeit erzählte uns die Köchin, dass gestern hier im Gambiafluss ein junger Mann ertrunken ist. :-((( Möge Gott seine Familie und Freunde trösten und ihnen gnädig sein!






 
 
 

Kommentare


SUSCRÍBETE/Abonnieren

¡Gracias por tu mensaje!/Danke für deine Nachricht

© 2035 Creado por Cositas Con Encanto con Wix.com

  • Instagram
  • YouTube
  • Facebook
  • Pinterest
bottom of page