Eine Wolof-Gemeinde und Mangos
- Dorle Rodríguez
- 15. Mai 2023
- 1 Min. Lesezeit
Die Wolofs sind eine der ethnischen Gruppen in Gambia. Sie sprechen die am 2. meisten gesprochene Sprache im Land (15% der Bevölkerung). Da einige kein oder nur schlecht Englisch verstehen, treffen sich manchmal 20 Personen zum Gottesdienst in einer der Klassenräume in der Grundschule der Baptistengemeinde. Einen Pastor haben sie schon und auch ein Grundstück. Es fehlt "nur noch" das Geld, um einen Versammlungsraum zu bauen. Man sagte uns, wenn das Gebäude erstmal steht, werden viele Wolofs kommen, die momentan nicht zu den Gottesdiensten bei den Baptisten gehen. Das ist ja auch verständlich! Sie wollen alles verstehen, Predigt in ihrer Sprache hören, Loblieder in ihrer Sprache singen, etc. Auf dem Gelände (ca. 600 m2) steht schon ein Haus, in dem der Wächter mit seiner Familie bereits wohnt. An einem Nachmittag waren wir mal dort (der Baum im Hintergrund ist ein Baobab (Affenbrotbaum), der in diesen Wochen seine neuen Blätter spriessen lässt). Wir blieben nicht lang dort, denn die Nachbarn haben Mangobäume und die wiederum werden von den Mücken geliebt. Gut, dass wir Anti-Mückenspray dabei hatten. Wenn wir wieder zurück in Spanien sind, erinnert mich dran und ich schick gern mal Videos. Wenn 2-3 von den Afrikanern singen, haben sie mehr Lautstärke als eine ganze deutsche Gemeinde zusammen. Noch mal zu den Mangos: Gestern hat mich Pedro unter einem fotografiert, damit ihr mal seht, wie gross die sind.







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