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Diverse Begegnungen

  • Autorenbild: Dorle Rodríguez
    Dorle Rodríguez
  • 20. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Tag 6 – Dienstag, 20. Januar

Auf dem Nachhauseweg vom Supermarkt, begrüßten uns, wie immer, viele Menschen. Dieses Banner hing in einer Seitenstrasse: Willkommen in Bremen ;-)

(Schnepels, wir grüssen Euch).

Leute von den Kanaren, es gibt sogar Gofio im Regal des Supermarkts (für die, die nicht wissen was Gofio ist: geröstetes und gemahlenes Getreide, in diesem Fall Maismehl).

Wir kamen auf dem Heimweg an einer Gruppe von jungen Männern vorbei, die im Schatten sassen. Einer rief mir zu (als er die Einkaufstaschen sah): „Hallo, wie geht´s. Bring mir einen Apfel!“. Ich erwiderte: "Hi, es geht gut. Komm her, dann gebe ich dir einen”. Er stand tatsächlich auf und kam. Ich fragte ihn, ob er lesen könne und als er bejahte, ja, er hätte studiert, gaben wir ihm zu dem Apfel auch ein Heftchen mit Auszügen aus dem Matthäusevangelium (auf englisch und arabisch).  

Wenn die kleinen Kinder auf der Straße uns nach  “minties” (Süßigkeiten) fragen, geben wir ihnen kleine Lutscher und den Mädchen rote kleine Kugelschreiber in Form eines Lippenstiftes. Eine Frau aus der Gemeinde in Granada hatte uns eine Kiste mit diesen Kulis auf den Weg gegeben und sie machen den Mädels echt Freude!

Gestern Mittag erschien zur Stippvisite Pastor Fadil. Er ist der Gründer und Leiter von IMWA (Einheimische Mission von West Afrika). Unter seiner Obhut ist ein Schulungs- und Gemeinschaftszentrum gewachsen, das ca. eine Stunde von uns entfernt liegt. Wir konnten ihm eine Tüte mit Medizin mitgeben, denn auf seinem Grundstück entsteht ein kleines Gesundheitszentrum (seine Frau ist Krankenschwester).

Nachmittags waren wir beim Vorstandstreffen der Baptisten-Union und anschließend nahmen wir am Gebetstreffen teil (als die Vorbereitungen für das Gebetstreffen liefen, "zogen wir um" in einen der Klassenräume der Grundschule). Die Gemeinde hatte 21 Tage gefastet und gebetet (1-3 Tage pro Woche, ohne Essen, ohne Trinken) und heute Abend wurde das Fasten gebrochen und jeder bekam ein lecker belegtes Baguette und einen Kaffee. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die für meine Gesundheit gebetet haben. Es geht mir viel besser mit dem Durchfall. Danke!

Heute sind wir in die Hauptstadt gefahren, um im Kinderkrankenhaus eine Tüte mit Medikamenten abzugeben, die uns eine Apotheke in Granada gespendet hatte. Hier seht ihr den Triumpfbogen Arch 22, das "höchste" Gebäude und Aussichtspunkt in Gambia.

Wie schon bei unserm letzten Besuch, hat uns Dr. David (re) wieder “eingeschleust” und Türen geöffnet. Er ist Mitglied der Baptistengemeinde.


 
 
 

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